Die christliche Kalligraphie des Orients steht in engen Kontakt zur melkitischen und koptischen Ikonenmalerei. Fragen hierzu an einen Ikonenmaler und -restaurator

Es ist kein Gott außer Gott, und Jesus Christus ist der Sohn Gottes

 

Leider wird heute fast übersehen, daß der Orient arabischer Sprache auch nach der islamischen Eroberung nie nur muslimisch war, sondern immer auch von seinen nicht zum Islam konvertierten Christen geprägt wurde. Diese Kopten, Maroniten, Melkiten, Assyrer und andere Monophysiten wie Chalzedonenser brachten sich und ihre alte Kultur in die neue Situation mit ein; so vermittelten sie den arabischen muslimischen Eroberern die antiken Autoren, deren Griechisch den Christen des Ostens als Amts- und Literatursprache der Byzantiner so geläufig war, und in ihrer Literatursprache, in der Teile der Heiligen Schrift schon seit dem 4. Jh. nach Christus existierten, verfaßte Mohammed in jahrelanger Arbeit den Koran. Deshalb will diese Webpage auf die Bedeutung der Christen des Orients, auch über die Kalligraphie der Heiligen Schrift und der Beschriftung der Ikonen, hinweisen und einen lange übersehenen Aspekt der "muslimischen" Welt beleuchten.

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